Freitag, 24. Februar 2012

Südostasien, Tag 1: Anreise oder: Streikpanik

Nachdem am Vorabend noch bei nasskalten Temperaturen vor dem Sony Store ausgeharrt wurde um unbedingt eine PS Vita zum Launch zu ergattern und auf dem Flug Zocken zu können ging es viel zu früh am Mittwoch morgen raus. Aufgrund des Fluglotsen-Streiks in FFM war bis zuletzt unklar, ob mein Lufthansa Flieger mich überhaupt rechtzeitig nach FFM bringen würde, damit ich von dort aus mit Singapur Airlines in den Stadtstaat fliegen kann. Basierend auf dieser Unsicherheit, die sich im laufe des Vortages schon eher zu einer Panik ausbreitete besorgte ich mir sogar noch ein reduziertes ICE Sprinter Ticket um auch am frühsten morgen noch flexibel reagieren zu können. Zwar hob die Lufthansa mit einer knappen Stunde Verspätung ab, aber sie flogen und die 40 Euro fürs Bahnticket wurden völlig umsonst rausgeschmissen.

Interessant beim Warten in Tegel war die sich immer so ca. alle 10 Minuten wiederholende Ansage man würde ja noch auf einen „Slot“ warten und dann ginge es endlich los. Die Uhr lief unaufhörlich runter und von relaxter Urlaubsspannung konnte da keine Rede sein bis ich dann endlich im Flieger saß.

Nachdem ich dank eines Hinweises des Berliner Personals in FFM noch einmal sicherstellte, dass mein durchgechecktes Gepäck auch wirklich mit nach Singapur kommt (es wäre ohne diesen Hinweis übrigens nicht passiert!) ging es dann endlich los. Fliegen im A380 ist schon recht nett und Singapur Airlines genießt völlig zu Recht den Ruf einer der besten Flugesellschaften überhaupt zu sein. Perfekter Service von perfektem Personal lassen die etwa 11 Stunden wie im Flug vergehen. Zwischendurch schlief ich sogar mal kurz ein, aber mehr als etwas über eine Stunde schlaf war nicht zu schaffen. Als ich wieder Aufwachte flogen wir gerade ungefähr, wie ich dem Monitor vor mir entnahm, über Kabul. Meine Sorgen ob wir jetzt mit irgendwelchen Raketen abgeschossen werden erwiesen sich zum Glück als haltlos.

Soundtrack des Tages: DIO – Holy Diver.

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